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 Projekt: Musik beim Kartenlegen

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Vetch

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BeitragThema: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Sa Feb 08, 2014 3:13 pm

Über eine Diskussion am Aclectic Tarot Board hab ich die Idee bekommen, eine mp3-Sammlung an Musik und Klängen per Zufallswiedergabe während des Kartenlegens spielen zu lassen.

Mein gepflegter und regelmäßig gehörter Whtvr-Mix ist dazu allerdings nicht geeignet. wenn ich drüber nachdenke.

Ein Projekt. Musikauswahl, Erfahrungen.








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Holle



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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Do Mai 21, 2015 2:22 pm

Ich kann eigentlich ohne Musik nicht existieren. Frequenzen wie die der tibetischen Klangschalen oder auch ein Gitarrensolo im Bluesrock, Anna Netrebkos Stimme oder auch die von diesem irischen Sänger, der Take me to Church singt.... öhem, mal nachsehen...ach ja, Hozier, sind Echos in meinem Sein, die ich nieeee! vermissen möchte. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht (aber nicht weitersagen ;-)) wie ich für mich wohltuende Musik in meinen Sterbeprozess integrieren könnte. Ich habe in meinem Leben so viel Musik gehört, und selbst jetzt noch kann ich meist schon bei den allerersten Anfangstönen von Stücken sagen, wer sie spielt oder singt. Nicht bei allen Musikrichtungen, aber bei vielen Stücken. Und der Erkennungsprozess löst in Geist und Körper enorme Belohnungsendorphine aus, je älter ich werde, um so mehr scheint mir.
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Vetch

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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Do Mai 21, 2015 3:58 pm

Anfangstöne - ja manchmal kann ich hier Dr. Music auch damit überraschen, dass ein Lied noch nicht die ersten vier Takte durch hat und ich schon weiß, was es ist. Leider nicht oft genug, ich hab doch immer viel mehr Mainstream gehört als er.

Da du das mit dem Gitarrensolo schreibst: in die Mischung muss Richard Thompson's "If Love whispers your Name". Er singt ja wie ne Schlaftablette, und wenn dann das Solo kommt, fangen meine Augen an zu tränen.

https://www.youtube.com/watch?v=gTmAseJHs-c

Wenn die Sammlung groß genug ist, kannste dann die Tarotkarten wahrscheinlich weglassen. :)
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Holle



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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Do Mai 21, 2015 7:06 pm

Musik bei einer Legung kann die Verbindung zum Unbewussten öffnen und verstärken, insofern kann sie aus meiner Sicht hilfreich sein. Das gilt auch für die Interpretation. Ich hab so etwas Ähnliches in Medienpädagogik gelernt, z.B. beim Bearbeiten der Aufgabe, ein Bild zu einer bestimmten Musik zu malen. Oder ein Bild anzusehen und eine Kurzgeschichte daraus zu entwickeln. Dabei können sehr tiefe Sachen aus dem Unbewussten an die Oberfläche der Existenz kommen, so, wie wenn man in den Alpha-Zustand der Tiefenentspannung gelangt.

Oh, Trauer über eine gescheiterte Beziehung @Thompson. Das Bild auf You-Tube ist eigentlich hoffnungslos, so wie der Liedtext trotz der Perspektiven, die er eröffnet, diese nicht wirklich ausstrahlt. Schlaftablette.... ein wenig pathetisch.. und ein wenig Dramaqueen, aber das Lied ist definitiv für mich eines, was ich nicht so oft hören würde, weil es die Trauer über den Verlust gut rüberbringt. Und das Solo passt genau dazu. Am Anfang, wenn man die akkustische Gitarre hört, klingt sie ein wenig verstimmt. Aber meist hört niemand sowas, sondern es trägt zur Stimmung bei. Und das Solo verstärkt gekonnt die Intensität der Verzweiflung. Aber auch die elektrische Gitarre stimmt nicht so ganz. Macht nix. Two slightly distorted guitars, wie Mike Oldfield auf den Tubular Bells kommentierte. Ganz schön düster. Die melancholische Klangfarbe der E-Gitarre ist sehr passgenau für das Solo. (Da fällt mir ein, ich muss noch eine CD-Rezension schreiben über die Erstveröffentlichung einer jungen holländischen Gruppe, die sich Billy Hill nennt http://teuncreemers.com/?page_id=157 (die Seite ist die des Bassers, der auch Dozent ist)und aus zwei Deutschen, zwei Holländern und einem Chinesen besteht. Ich schieb das schon ein paar Tage vor mir her. Aber die sind jung und wirklich fantastisch. Und starten gerade durch.)
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Fr Mai 22, 2015 8:09 pm

Dramaqueen ist der, glaub ich auch. :) Und dass er leicht schräg gestimmt ist, ist mir natürlich nicht aufgefallen. Macht auch nix.
Der spielt sehr gut. Will nicht sagen, das er die Gitarren absichtlich verstimmt, aber ich geh davon aus, dass es genauso klingt, wie ers haben will.
Er macht auch nicht ständig solche Soli, nur wenns muss. Ich kenn nur noch ein Lied (auch so ein trauriges), wo die Gitarre so klagt. (Achwas, heult und schreit.) Da überläufts mich auch jedes Mal. ("Crimescene" heißt das.)
Wobei ich dieses Lied, "If Love whispers your Name", gar nicht als so traurig empfinde. Das kann natürlich daran liegen, dass der Schnusel es mir auf den ersten Sampler gepackt hat, den er mir geschenkt hat.
Weißt schon, Verliebten-Mixtapes. Note

Was du zum Malen aus der Medienpädagogik schreibst, bestärkt mich in dem Vorhaben mit dem Mix zum Kartenlegen.
Medienpädogik ... so tolle Sachen machen die? Warum hab ich nichts Ordentliches gelernt?

Ich hör mir grad diese junge wildgemischte Bänd an, die sehen nett aus. :) Ist halt nicht so ganz meine Art von Musik. Der Schnusel hört auch so Sachen. Ich höre, dass es gut ist, aber es bewegt mich nicht.

Wobei ich paar Sachen nachgehen werde, die du oben erwähnt hast. Die Netrebko habe ich noch nie bewusst gehört. Und dieser Hozier sieht auch interessant aus.
Sobald ich nicht mehr fulltime mit Fahrrad und Kamera beschäftigt bin. :)

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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Fr Mai 22, 2015 8:35 pm

Fahrrad und Kamera würde ich auch an deiner Stelle bei jedem Wetter in Anspruch nehmen. Die Namen sind mir einfach so eingefallen. Anna Netrebko hab ich schon ewig nicht mehr gehört. Und bei den Billy Hills kann ich das sehr gut nachvollziehen, warum es dich nicht so bewegt wie der Mr. Dramaqueen. Der hat schon einen ganzen Sack von Leben auf dem Buckel. Und die Band steht am Anfang. Die haben viel gelernt, darum sind die Sachen gut arrangiert und kaum mal ein Ton ist quer. Aber das macht die älteren Musiker aus: das Leben, der Schmerz, die "flaws", die sie wieder zulassen. So wie der uralte Vladimir Horowitz kurz vor seinem Tod am Klavier. Da liefen die Tränen beim Zuhören, trotz der Arthrose, die er in den Fingern hatte.
Hozier live bei Jools Holland: https://www.youtube.com/watch?v=O1wDihZNQyQ
Das Lied handelt von der Verfolgung Homosexueller. Das offizielle Video hab ich mir einmal angesehen, das kann ich nicht mehr, weil es für mich so grausam ist. Die junge Netrebko mit O mio Babbino Caro https://www.youtube.com/watch?v=x-4TSWg2h3w oder hier mit ner anderen wunderbaren Stimme von Elina Garanca im Blumenduett https://www.youtube.com/watch?v=Vf42IP__ipw Dazu Rotwein, was unglaublich Leckeres zu Essen und nen guten Liebhaber ;-)

Medienpädagogik ist mein Spezialgebiet, allerdings nicht die neuen Medien, sondern die Primärmedien wie Musik, Literatur, Tanz, Handwerk, Kunst, Theater. Ohne Schrift kann man nur daddeln am Compi. Eigene Geschichten schreiben oder Gedichte oder Lieder ist schön. Aber wem sag ich das, einer Dichterin ;-) Das haben unsere Bildungsexperten irgendwie noch nicht so wirklich begriffen, wenn sie in den Schulen wie wild Computer einfordern und Whats-App-Circel für Kids einrichten. Mann kann aber das Eine tun und das Andere nicht lassen-
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Fr Mai 22, 2015 9:04 pm

Achjaahhhh. Ich hör grad die Arie. Schöne warme Stimme hat sie.
Sowas kommt auch in die Sammlung. Was von der Callas auch. Die ist nicht so warm, die ist Kristall. Als ich die zum ersten Mal gehört habe - mei, alle kennen zumindest ihren Namen, und das hat nen Grund. :')
Oh, dieses Blumenduett ist ja wundervoll! Und vor allem, ich kenns. Keine Ahnung, woher, und ich wusste auch nicht, was es ist. Oh schön!

Mr Hozier singt auch sehr schön, kommt da aber grad nicht mit. Achwas, 'grad'. Ich mag Drama und Pathos und tiefe Gefühle - Mut zum Schwulst! love

Das hab ich vermutet und bin beruhigt, dass die Medien in Medienpädagogik die richtigen Medien sind. Nen Comp, Fernsehen, auch Zeitungen und -schriften, das sind so gesehen keine Medien, das Wort ist irreführend. Das sind Mediencontainer und ein Comp ist auch noch ein Medienherstellungs- und Medienbearbeitungswerkzeug.

Zu den Bildungsexperten sag ich nix, ich bin hier sozusagen mit nem Lehrer verheiratet. Was bei uns bildungsmäßig abgeht ist grässlich und grausam.


Ich bin eine Dichterin? Ich wills gerne sein!
Möglichst auch zum Gelderwerb. Hallo, Universum? Liest du auch mit? Schick mir nen Gelderwerb mit dem, was ich gerne mache (und gut).

^ Nichts unversucht lassen. :) Jedes Medium nutzen, und jedes Medienverarbeitungswerkzeug.

Danke für die Links, das war echt schön jetzt. Der Schnusel mag keine klassische Musik, da werd ich noch an ihn hinwirken.

Apropos Dichterin und Schreiben und so. Wie gehts mitm Schreiben?
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Fr Mai 22, 2015 9:15 pm

Ich bin nicht mehr auf der Büchereule. Der eine Nerver war mir echt zu viel am Schluss. Und das Schreiben war nach dem Herz-Event auch nicht mehr so auf der Prioritätenliste. Aber mit der Legung hat sich was verändert. Ich fasse jetzt meine Kurzgeschichten und Lyrics zusammen. Zu BB Kings Tod hab ich zwei Songtexte verfasst. Malen möchte ich auch mal wieder. Und nähen. Aber das war alles weg durch die Konfrontation, das Leben sofort verlassen zu müssen, nicht in einer unklaren Zukunft.
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   Sa Mai 23, 2015 6:13 pm

Puh, wasn Tag.


Nerver auf Büchereule? Da hab ich was verpasst/nicht aufgenommen, fürcht ich.

Jo, wahrscheinlich Zeit fürs nächste Level. Jenseits der Büchereule.
Lieder schreiben, wie schön! Kreativ sein. Das ist sehr gesund.
Vielleicht führts zur Auferstehung, wobei, die ist wahrscheinlich eh ganz anders als du ahnst. :)




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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 2:10 am

Zitat :
die ist wahrscheinlich eh ganz anders als du ahnst. :)
Ich lasse mich gerne überraschen. Aber bisher ist das, was ich als Klarheit oder Wirklichkeit erkennen könnte, eher diffus oder hält sich nur sehr kurzfristig. Und das macht mich manchmal ungeduldig und/oder traurig /bitter. Die Zeit hier wird immer knapper. Aber das, was Leben ausmacht, das Reiten der Welle, das Treffen auf Soulmates oder das Erkennen und sich bewegen in der Wirklichkeit ist aus meiner Perspektive ein Geschenk. Auf dieses warte ich vielleicht vergeblich, weil ich es nicht wahrnehme oder mir nichts (mehr?) geschenkt wird. Und falls das so ist, ist die Erkenntnis sehr bitter. À la Edgar Allan Poe: "Thus quoth the raven: nevermore." Ich gehe zurück in der Zeit und versuche, meine generellen Fehler in der Wahrnehmung und Lebensausrichtung zu erkennen und finde ihn/sie nicht. Das ist sehr schmerzlich. Ich bin immer davon ausgegangen, dass, wenn ich die Konsequenzen meiner Entscheidungen durchlebe, ich weiter fortschreite in der Erkenntnis meiner selbst, der Anderswelt, meiner Gefährten, meiner Aufgaben, aber ich werde immer älter und ich habe nicht das Gefühl, an Weisheit, Stärke, Erkenntnis, Liebe, Vermögen, Mut etc.etc. zuzunehmen, sondern das Leben rinnt mir durch die Finger.

@Büchereule: Ich habe immer gute Bewertungen für meine Arbeiten bekommen von Leuten, die Ahnung hatten, die selbst sehr gut waren aus meiner Perspektive. Das war für mich eine große Ermutigung, besonders, weil wir als Autoren zum Zeitpunkt der Stimmabgabe ja anonym waren. Aber es gab halt auch mehrere, die sich in der Nachahmung von Marcel Reich Ranickis Art gefielen, jetzt nicht auch mich, sondern auf den Wettbewerb ansich bezogen, die einfach den Mund sehr eloquent zu voll genommen haben. Das hat die Stimmung und die Kommunikation des Wettbewerbsziemlich unfrei gemacht. Und sowas muss ich mir nicht mehr antun.

Ja, die Auferstehung. Die sollte sich mal ranhalten. Und zwar möglichst gewaltig. Kleinklein ist ja eigentlich die Art von Dilettanten. Am besten mit Pauken und Trompeten. Womit wir wieder bei der Musik und den Karten wären, die ja das eigentliche Thema sind...
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 1:45 pm

Achja, das Thema. ♬ Das Board hier muss nicht streng moderiert werden, solange nicht viele Leute mitschreiben. :)

Was mir grad beim ersten Lesen gahanz spontan durch den Kopf geht, weil du schreibst, nevermore, und immer älter werden und das Warten ~ das hatte ich ja ganz krass als ich am fF gelitten hab, nach Indien, das Wissen, das Hadern, dass da nichts mehr kommt.
Die Wünsche die Erwartungen.

Und dann ham der Schnusel und ich uns gestern ganz ganz grässlich gestritten, und danach sind wir dann sehr wund und unglücklich und haben Angst. Das Vertrauen ist dann erst mal nicht mehr wahrnehmbar und wir fragen uns beide, wie das passieren konnte, wie wir uns beide so haben hinreißen lassen können, so auf Autopilot - ich nenn das unsere Dämonen, die uns besetzen und manchmal übernehmen. Und die Angst, das die wiederkommen, und ob wir diesen Preis überhaupt zahlen wollen für unsere Beziehung - solche Fragen kommen dann.
Und wir haben doch schon so viel besprochen und verstanden und begriffen, und dann rutschen wir in sowas, das macht uns beide fassungslos, hinterher.

Was hat das mit dem zu tun, was du schreibst?

Naja, wenn ich sowas, solches Unglück, diese Ängste, die Muster mit bisschen Abstand betrachte, komme ich in allen Fällen auf die selbe Lösung, und es ist eine Lösung. Das weiß ich, weil ich es gemacht habe, und es hat mir das Leben gerettet und mich heiler werden lassen.

Es ist ganz schlicht: Üben und ins Hier&Jetzt zurückfinden. Sch'weiß, sch'weiß, das leier ich dann immer. Ich sach dir was, ich kann eine qualitative Veränderung bei mir feststellen: prä-Sifu und post-Sifu. Nicht der Typ, sondern was ich da gelernt und vor allem: was ich da geübt habe.

Was du noch geschrieben hast, im Astro-Faden, zu dem inneren Ort, das hat mich auch wieder darin bestätigt: im Außen kann ich hadern und warten und suchen und was weiß ich. Wenn ich übe, dann trete ich einen Schritt beiseite, höre auf, mich mit meiner inneren Borderlinerin rumzustreiten und kümmere mich um andere Dinge. Um das, was in mir abgeht, körperlich. Wo ich die Angst fühle, welche Muskeln da verkrampfen. Davon geht nichts weg, ich beschäftige mich dann nur nicht mehr primär damit.

Und das, was ich in den A-Gruppen gelernt und geübt habe, den einen Monta lang:
Baba, ich wünsche mir das so sehr, die Beziehung, die Auferstehung, das Wissen, die Sicherheit, den Beruf, dass mein Freund mich ausreden lässt, dass meine Freundin nicht so aggressiv rumkreischt...
Ich glaube, ich muss sterben, wenn ichs nicht bekomme, und dann war mein Leben öd und leer und sinnlos. Das weiß ich grad, das empfinde ich so. Das füllt mich aus, und ich weiß nicht, was ich tun kann.
Ich weiß NICHTS, Baba.
Ich gebs in deine Hände und tu das Naheliegende.

Und die Dinge, die ich tun mag.


Das weiß du eh alles, und ich habs schon so oft versucht in Worte zu fassen und es gelingt mir nicht, ich kann nur sagen:

Hier & Jetzt.


predigender Smilie mit leuchtendem Heiligenschein

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Holle



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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 2:58 pm

Danke für´s Weitergeben! Erscheint es nicht vollkommen falsch angeordnet, dass man schon so früh im Leben am schnellsten begreift und am meisten Power hat? Eigentlich gehören diese Lernkapitel doch an den Anfang des Lebens, wo es unserem äußeren Erscheinungsbild und unserer inneren Verfassung entspricht, uns im Hier und Jetzt zu bewegen. Wenn wir dann alt werden und die Power uns verlässt, könnten wir auf das Gelernte zurückgreifen. Stattdessen vergeuden wir die Jugend und Kraft mit Ungeduld und Träumen, mit Substanzen und sinnlosem Aktionismus und wenn wir Kraft gebrauchen könnten, ist sie nicht mehr verfügbar. Wenn wir Menschen brauchen, sind sie anderweitig beschäftigt oder krank bis verstorben. Wenn wir Liebe brauchen, sind die Hormone auf dem Minimum und ihr Zweck ist vergangen. *rummecker* Also: ne stete Linie der Verbesserung für alle, so dass die Mühen des Lebens Früchte zeitigen und belohnt werden. Das wäre für mich sinnvoll. Und dass man sich selbst nicht immer das sagen müsste, was ich jetzt zu deinem Andeuten des gestrigen Geschehens beizutragen habe:

Auf diesen Streit habe ich gewartet, denn in Bezwiehungen scheint der Streit einen Platz zu haben. Vielleicht den, dass man lernt, sich über die Gefühle hinaus auch bewusst immer wieder für einander zu entscheiden und nicht hinter den Erfahrungen und Wünschen zu verkriechen. Paare, die sich gut streiten können, werden stärker, wachsen zusammen, lernen und profitieren voneinander. Gerade, wenn man die Einstellung hat, dass es mehr gibt, als das, was wir sehen und erkennen können.

Als meine zweite Tochter heiratete, hatte sie schon ein ganzes Stück Beziehung mit ihrem Partner - auch mit Trennungen - hinter sich und war stolz darauf, dass sie sich noch nie gestritten hatte. Das kam als spitzer Seitenhieb gegen mich damals. Heute leben die beiden, ein echtes Traumpaar übrigens, getrennt, und der Sohn pendelt von Mama zu Papa zur Schwiegermutter. Die beiden fahren noch zusammen in Urlaub - dieses Jahr endlich mal ohne früh verwitwete Schwiema - und sorgen wirklich super für den Kleinen, aber das Streiten ohne Lösung hat beide zu dem Punkt geführt, an dem sie meinen, nicht mehr zusammen leben zu können, obwohl sie die meisten Dinge immer noch zusammen machen. Bisher hat es auch noch keine ernsthafte Folgebeziehung gegeben. Ich bin gespannt, wie und ob sich der Knoten noch löst.

Ich wünsche euch, dass eure emotionale und kognitive Intelligenz euch solch einen Knoten gar nicht erst entwickeln lässt. Wenn sich beziehungsmäßig was verheddert, sollte man auf den wirklichen Grund gehen und von dort an die Fäden entwirren. Dies scheint mir Hilfe zu bringen, allerdings nur, wenn beide das wollen. Und können. Ihr habt beide schon "Lebensgepäck" mit in eure Beziehung gebracht, das macht es auch vielleicht noch ein wenig schwerer. Aber ihr habt auch etwas Besonderes, etwas, das euch zusammengeführt hat, und ihr habt einen speziellen Blick auf das Dasein. Ich wünsche euch Glück und Freude aneinander im Hier und Jetzt. Und einen langen, wunderbaren, gemeinsamen Weg.

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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 6:45 pm

Ach, das Lebensgepäck ist auf der anderen Seite auch sehr hilfreich, weil wir besser wissen, was wir wollen und was wir erwarten können.

Und das war ja nicht der erste Streit. Vor allem anfangs hats aber sowas von gekracht. Mei, dabei erkennen wir deutlich, wo unsere Grenzen sind. Wo wir besser nicht drüberlatschen. Wo wir niemanden drüberlatschen lassen.

Ich finde das wichtig. Hinterher wissen wir mehr, und ja, wir treffen die Entscheidung, dass wir zusammen sein wollen. Diese wunderbare Fügung unseres Zusammenkommens ist schön, klasse zum Erzählen, wir freuen uns daran. Sowas trägt keine lebendige Beziehung.

Das beunruhigt mich alles viel weniger als den Schnusel, der hat tiefere Ängste was das angeht.

Unsere Streits, die viel weniger geworden sind, seit wir uns länger kennen und auch seit wir zusammen wohnen, die haben noch nen anderen Aspekt, der nichts mit uns zu tun hat, also, mit uns als Paar, sondern mit unseren jeweiligen Traumata, Prägungen, Mustern...
Manchmal gehen so Autopiloten ab.
Ich hab mich gestern morgen geärgert, er sich auch (wir hatten beide nen wirklichen Grund; seiner war bisschen berechtigter), und wenn ich mich ärgere, werde ich ... intensiv. Ich geh sehr schnell hoch, da werd ich nicht unbedingt laut, aber intensiv. Auch nicht mit Worten, die Energie ist halt da, viel aggressiver als mir das selber dann bewusst ist. Und er, wenn er das spürt, bekommt die Krise.
Laut kann ich auch werden. Wenn ich Angst bekomme, wenn ich was ungerecht finde, und vor allem, wenn ich nicht ausreden kann. Oh, dann werd ich eklig.

Naja, und gestern liefen bei uns beiden die Autopiloten, die Dämonen tobten, und DAS hat, so seh ich das, nichts mit unserer Beziehung zu tun, sondern mit unseren jeweiligen unheilsamen Mustern.
Streit gibts immer mal wieder, da wird was geklärt. Diese Dämonenschlachten, die sind unheilsam. Da nähren wir was Ungutes, alle beide. Monster, die viel früher in uns entstanden sind und die jetzt immer mal wieder ihr Futter einfordern.
Und die, meine Überzeugung und Erfahrung, werden kleiner und gehen weg, wenn ich übe: meine Aufmerksamkeit abziehe. Sie nicht füttere, nicht bekämpfe (das füttert die erst recht), sondern toben lasse und mich mit was anderem beschäftige. Ich versuche das dem Schnusel zu vermitteln.

Heute sind wir wieder gut, gestern Abend warn wir schon wieder gut, aber noch bisschen wund und erschrocken und besorgt.
Wir schämen uns auch vor den Nachbarn... X)

Ich seh das so: Wir bekommen, was wir bewältigen können. Ich finde, es ist Zeit, dass es diesen Dämonen an den Kragen geht. Die sind reif für Auflösung und/oder Transformation in was Heilsames. Die schleppen wir lange genug schon mit und füttern sie durch. Ich denke, die kommen schon aus Generationen vor uns. Und ich denke, das ist vielleicht anmaßend, ich denke, es ist unsere Aufgabe, die jetzt anzusehen (das mögen die gar nicht) und einschrumpeln zu lassen. Auf den Kompost damit. Dazu üben.

Wir haben heute morgen nachm Aufwachen viel über unsere jeweilige Erfahrungen mit Narzisten und BorderlinerInnen gesprochen. Und ich seh da eine Parallele zu unseren Dämonen/Autopiloten. Wir haben festgestellt, dass wir Borderlinern und Narzisten nicht helfen können und dass wir ihnen in der direkten Konfrontation nicht gewachsen sind - was Reibung angeht sind die uns einfach über. Das einzige, was wir tun können: uns schützen durch Sich Entfernen. Sich auf nichts einlassen, wegbleiben, auf Ignore packen.

Und genauso gehts mit den Dämonen. Sich nicht reinsteigern und sie auch nicht bekämpfen. Sondern sie toben lassen und sich derweil aufs Hier&Jetzt besinnen und das Naheliegende tun. Und wenns nur Atemzüge beobachten ist. Fühlen, wo der Krampf im Körper sitzt. Sowas.


Eya. Also, Fazit: Ich seh da noch viel zu tun, und was unsere Beziehung angeht bin ich ganz reläxt und glücklich. :) ♥️

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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 7:28 pm

Das freut mich, dass ihr wieder auf einer "gesunden" Kommunikationsebene gelandet seid. Glücklich sein ist was Wunderbares!

Bei dem Konzept der "Dämonen" hab ich Schwierigkeiten, denn ich kenne das Denkmodell noch aus den unseligen christlichen Kommune- und Wohngemeinschaftszeiten. Aber: Transformation in was Heilsames kann ich stehen lassen. Das ist eine Lösung für alles, was unheilsam und böse ist. Aber jemanden in einer Auseinandersetzung "auflaufen" lassen ist für mich schwierig. Auflaufen und allein lassen ist niemals heilsam aus meiner Perspektive, sondern eröffnet Abgründe, Trennunglinien, Kommunikationsstörungen.
Vielleicht magst du dein Konzept erklären. Woher kommen Dämonen? Wozu sind sie da? Wohin gehen sie? Was tobt denn da, wenn "sie" toben? Wie sähe das Leben ohne sie aus? Oder so.
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 8:14 pm

Aaalso.

Ich bin ja christlich mehr als üblich unebhelligt (ganz frei kannste hier nicht davon sein), drum nehm ich das Wort 'Dämon", achja, und Sifu hat's auch verwendet, sein (m.E. gutes) Buch heißt: "Krieg der Bergdämonen".
Ich nenns manchmal auch 'Monster', das ist ganz anders besetzt, allerdings mir oft nicht ernst genug.

Ich glaube, das erste Mal bewusst hab ich während meiner Endphase im Panpagan über dieses Modell/Konzept nachgedacht.
Ich hatte damals den Eindruck, dass da was sehr Unheilsames wirkt, und dass das mehr ist, als nur die Summe der teilweise arg durchgeknallten und egoaufgeblasenen Mitglieder.
Dass da eine unheilsame Entität entstanden ist, die hungrig ist und Futter will.

Wobei - ich bin damit schon viele Jahre vorher in Berührung gekommen, als ich zum ersten Mal so Hexen-Bücher gelesen habe. Ende der 80er, Anfang der 90er. In einem Buch von Starhawk, wo sie was über den Selbsthasser schreibt. Da gibts ein Ritual dazu, der Selbsthass wird als ein Wesen angesehen, dass wir loswerden können. Ich hatte da auch einen Traum mit einem kleinen Scheißerchen, das ich auf nem Fluss ausgesetzt habe.

Also - inzwischen hab ich tatsächlich den Eindruck, dass manche unheilsame Muster so ne Art Besetzung sind, die wir uns eingefangen (und/oder geerbt) haben. Und diese Entität will existieren, wir sind ihr Wirt und sorgen für sie. Wir füttern sie mit Reibung, Kampf, Verletzungen, Verharren im Status Quo, Angst, all dem.
Und mir fällt auch auf, dass es große Widerstände zu überwinden gibt, wenns daran geht, Licht drauf zu werfen. Und noch mehr Widerstände, wenns daran geht, dem Monster durch Üben (v.A. durch das Üben von Lassen) das Futter vorzuenthalten.
Und ich denke wirklich, dass diese Widerstände daher kommen, dass dieses Monster nicht sterben will und keine Veränderung mag. Veränderung, Licht, Nahrungsentzug lösen Todesangst in dem Monster aus, und das nicht zu Unrecht.
Und wir verwechseln meist die Angst des Monsters mit unserer eigenen Angst. Es ist nicht unsere Existenz, die da bedroht ist, aber es kommt uns so vor.

Jooo - ob das nun so ist oder ob das nur ein Denkmodell ist (wahrscheinlich beides und sowieso ganz anders X) ) - mit dem Konzept kann ich gut arbei wirken.

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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 8:20 pm

P.S.

Auflaufen lassen - das ist nicht Teil der Heilungsstrategie. Auflaufenlassen gibt nen Zusammenstoß und Verletzungen.
Hab ich nicht geschrieben, meinst du das Sich-Schützen durch Weggehen?
Weggehen lässt das Monster nicht auflaufen, sondern ins Leere laufen.
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 8:31 pm

Auflaufen lassen war ein Handlungsmuster meines Mannes, das mich damals, mit 19/20 sehr verletzt hat und mir zu denken hätte geben müssen. Wenn man sich über Probleme auseinander setzen will und dann klein gemacht und allein gelassen wird, ist sehr schlimm aus meiner Perspektive. Aber cool sein war ja damals eine Lebensphilosophie, besonders in dieser Band, die damals unser Leben bestimmte, und ich kannte nicht die ganzen Lasten, die er mit sich herumtrug. Mehr noch: cool sein und die Liebe Gottes als eigenes Handlungsprinzip proklamieren. Ich bin auch nicht christlich aufgewachsen und hatte in der Zeit eher Yoga und Hippieprinzipien im Kopf plus meine eigene Suche und Sehnsucht, den Sinn meines Lebens zu erkennen. Aber die Kombination von Exotik, alternativem Lebensstil und natürlich die Musik war zu verführerisch.
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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 8:58 pm

Oh, das kann ich glauben, dass dich das verletzt hat.
"Wenn man sich über Probleme auseinander setzen will und dann klein gemacht und allein gelassen wird, ist sehr schlimm aus meiner Perspektive."
Das ist SCHLIMM. Das kann ich nicht ertragen und würd mich dem heute auch nicht mehr aussetzen. Heute.
In dem Alter damals - meiner hatte mich nicht auflaufen lassen, er war bloß lethargisch, träge, passiv, negativ drauf, lähmend. Ich hab mich so einsam gefühlt mit dem, so unglücklich. Und ich hab ich nix Klügeres gewusst als zu lieben und vergeblich zu strampeln und zu leiden... Mit 20, mei.
Heute würd ich auch nicht lange streiten. Da wär ich einfach weg.
Was hab ich mich klein gemacht, früher. Was hab ich auch rumgestrampelt und gestritten.

Und naja, alternativer Lebensstil und Musik - das IST super.
Da war (und ist) doch ganz viel Schönes auch, oder?

Bei mir war viel Elend und aber auch wirklich tolle Erlebnisse und tolles Leben in den 20ern. (Und zwar wenn ich doch mal mein Ding gemacht habe.) Bloß, damals war ich so unglücklich und unsicher. Ich habs irnzwie gar nicht mitbekommen.

Wenn ich jetzt drüber nachdenke, was du heute geschrieben hast, über die Power in der Jugend und die weniger Power jetzt (Youth ― wasted on the young...)
und das Hadern über früher, die Fehler, die wir gemacht haben - da denk ich grad -
warum nicht uns erinnern an das was toll war, wo wir gut waren.
Manchmal mach ich das und kann da tatsächlich Power draus ziehen. Aus Ereignissen, die ich damals gar nicht geschätzt habe.
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Holle



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BeitragThema: Re: Projekt: Musik beim Kartenlegen   So Mai 24, 2015 10:08 pm

Ich möchte Power aus meinen eigenen Quellen ziehen. Die ganz tief liegen. Denn die Vergangenheit ist vergangen. "Hier und Jetzt" ist schon richtig. Ich hab das Bild in mir, dass älter werden bedeutet, mehr Essenz zu verdichten. Wie in meinem Traum vom Apfelgarten der Göttin, wo meine verstorbene Oma am Ende des Weges unter einem Torbogen stand. Apfelbäume mit Blüten und Früchten, uralt und voll kraftvoller Essenz. Nicht sterbend. Für die Ewigkeit oder was für Annäherungen an Zeit dort Geltung haben.
Power kann ich nicht allein ziehen. Ich brauche lebendige Gemeinschaft. Effizientere als alle Versuche religiös-esoterischer Art, die ich mir vorstellen kann. Öffnende, freimachende, vertrauensvolle Gemeinschaft innerhalb des Großen Ganzen, das ich mir vorstelle. ......

Und jetzt kam gerade eine Nachricht, die mich mit Freude erfüllt: Mein Freund Merish, den ich als Baby kennenlernte, als ich in die Kommune zu meinem Mann zog und dessen Mutter Jolie, die Namenspatin meiner Enkelin ist und damalige Frau unseres Bassers war, kennenlernte, hat die Geburts seines ersten Kindes Silas mitgeteilt. Er hat sich so lange nach einer guten Beziehung und einer Familie gesehnt. Jetzt, mit 42, hat sich sein Wunsch erfüllt. Boah, das muss ich erst mal verdauen!
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Projekt: Musik beim Kartenlegen
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