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Vetch

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220116
BeitragMagie


Kraft


Ich hab mich seit meiner späten Pubertät (als ich mich endlich traute) mit Magie, mit der Göttin und später auch mit männlichen Gottheiten, mit Spiritualität und Craft beschäftigt. Mal mehr, mal weniger, mal quasi hauptberuflich. In den 90ern wollte ich Priesterin der Matriarchalen MysterienfesteTM werden, dann hab ich wieder viele Jahre schleifen lassen. Ich hatte mal einen Online-Coven, und schließlich landete ich bei Tai Chi und Zen-artiger Lehre mit Sitzen.

Vor allem mit dem Thema "Gottheiten" hatte ich damals abgeschlossen. Seit ich in einem Buch zu Chakren gelesen hatte, dass wir uns nicht mit außerkörperlichen Wesenheiten einlassen sollen. Das habe ich jetzt sinngemäß wiedergegeben, ich weiß nicht mehr genau, wie das in dem Buch formuliert wurde. Es geht um all die Wesen, die wir z.B. Engel, Seelen, Gottheiten, Verbündete etc. nennen. Jaja, auch die Verbündeten der schamanischen Arbeit fallen da drunter, klar.

Ich hab das Buch nicht mehr, ich fands nämlich insgesamt nicht wirklich brauchbar (für mich), bloß diese eine Information hat bei mir angedockt. Ich hab wie gesagt zu der Zeit Tai Chi gemacht und unter Anleitung Sitzen geübt ('Meditation' ist ein großes Wort...) und da lag der Fokus darauf, die Schichten wegzuräumen, die mich von meinem Wahren Selbst, meinem Inneren Wesen trennen. Umwege über andere Wesenheiten sind da nicht angebracht.

Aber nu mach ich seit über zwei Jahren kein Tai Chi mehr, und meditieren tu ich auch nicht, zur Zeit.

Zum Jahreswechsel 2012/13 war ich in Süd-Indien. Dort kommt du den Gottheiten nicht aus. :)
2015 bin ich nach einer schlimmen Zeit und darauf (daraus...) folgenden wundersamen Fügungen nach Mannheim gezogen.
Ende Mai letzten Jahres wurde ich auf ein anderes Message-Board zum Thema Magie eingeladen.
Kurz drauf habe ich das Bloggen angefangen und so schließlich Sólveig und andere kennengelernt.

Langsam, schleichend begann für mich ein erneutes Auseinandersetzen mit Magie und mit Gottheiten. Wie ich in der Vorstellung auf jenem Board geschrieben habe: "Ich finds spannend, weils Fragen bzgl. meiner spirituellen und magischen Praxis aufwirft, die ich mir, so scheints, zu stellen habe.
Schlicht gesagt: was will ich eigentlich, und wenn ich das weiß: was tu ich dafür?
"

Ich habe in meinem Blog mehrere Posts zu diesen Themen vollgeschrieben. Dabei waren die ersten Artikel hauptsächlich hilfloses Rumgeeiere, aber im Laufe des Jahres und vor allem über den Jahreswechsel klärte sich vieles für mich.

Der letzte Beitrag zu dem Thema war Unearthing.
Dazu hab ich von Sophie0816 diesen Kommentar bekommen:
"dazu hätte ich gerne irgendwann mal gebündelte, komprimierte informationen. was waren die fragen und wie lauten die antworten?"

Nu hat Sophie0816 erklärt, dass sie auch ohne weitere Informationen meinerseits ruhig schlafen können wird.
Das ist gut so, denn ich hab große Zweifel, dass sie jemals lesen wird, was ich hier schreibe.

Trotzdem beantworte ich ihre Fragen jetzt, denn das hatte ich mir vorgenommen. Und was ich mir vornehme...

Was Gottheiten angeht hab ich eine Erkenntnis gehabt, eine Entscheidung getroffen und hier davon berichtet.

Dazu passt noch: Sophie0816 hat neulich eine geführte Entspannungs- und Heilreise von Susanne Bosch gepostet, in der die Lady einmal "die Energien, zu denen ich Zugang habe" erwähnt. Sie geht da nicht näher drauf ein, drum weiß ich natürlich nicht, was für Energien das sind. So ungefähr würde ich (nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand) meine Verbindung zu gewissen Gottheiten erklären: Als Energien zu denen ich Zugang habe. Mit diesen Energien kann ich wirken; sie anzubeten wär albern und sinnlos.



Die Frage zu Magie lautet: Was ist für mich Magie, will ich Magie praktizieren, und wenn ja: wie?

Passend zur Merkur retro Zeit habe ich neulich die zwei Kisten mit meinen alten Tagebüchern angeguckt, und da fiel mir eine Art "Buch der Schatten" in die Hände. Es ist aus dem Jahr 2008 - vor meiner Hinwendung zur zenmäßigen Reduzierung - und darin stehen Beschreibung von kleinen Ritualen, die ich zu Voll- und Neumonden begangen hatte. Mir fällt auf, dass ich mich da hauptsächlich mit Wünschen beschäftigt habe.

Und das ist genau die Sorte Magie, die ich nicht mehr praktizieren will.
Ich habe in letzter Zeit viel von Alan Moore angehört. Er definiert Magie als Kunst - Storytelling, Schreiben, Malen, Musik etc. - und ich finde diesen Ansatz sehr erhellend, befreiend und mitreißend.

Kunst, sagt er, sollte Inhalt haben, "meaning". So wie mir mein neues I Ging Buch zum Hexagramm Die Anmut erklärte, dass die Form mit Inhalt gefüllt werden muss, um heilsam zu sein, um zu wirken.

Ich selbst definiere Magie als Mittel zur Transformation, als Mittel zur Wandlung, zur VerWandlung. Das Ziel ist Heilung und das Wohl aller Wesen.

Ich habe nicht vor, je wieder irgendeine Form von Wunschmagie zu wirken oder gar irgendetwas Manipulativ-Magisches zu machen. Warum? Weil ich mir nicht traue.
Ich habe festgestellt, dass ich mir oft ziemlichen Mist gewünscht habe.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich beherzige, was ich zu meiner TaiChi-Zeit gelernt (aber leider damals nicht wirklich geübt) habe, nämlich mein Ego und meine bewussten Wünsche und Sehnsüchte zu ignorieren und mich auf den Weg in meine Mitte zu machen, dass sich dann die Dinge fügen.
Heilsam fügen sie sich, transformierend, und auf eine Weise, wie ich sie mir selbst nicht hätte vorstellen (und darum auch nicht hätte wünschen) können.

Auf diese Weise haben viele meiner tiefsten Wünsche sich erfüllt. So viel Sehnen hat sich erfüllt und erfüllt sich weiterhin.
Dabei sind auch viele unbewusste Wünsche, Sehnen, von dem ich nicht wusste, dass ich es hatte. Ich merke es jetzt, in der Erfüllung. Ich bin dankbar!

So komme ich zu dem Schluss, dass ich zwar Magie praktizieren will, aber so gut ich kann ohne Ego. Das heißt: Rituale (z.B. Jahreszeitenfeste), Craft (z.B. Divination) und Kunst (auch die Gestaltung von Lebensräumen, StadtCraft etc.): JA.
Wunschmagie, jede Form von Manipulation: Nein.

Segen, Heilung, Hilfe - um sowas kann ich bitten, jederzeit. Wie das aber aussieht, wie sich das manifestiert: Das habe ich nicht zu bestimmen. Da habe ich Vertrauen zu üben und darf mich überraschen lassen.



HERMES
HEKATE

Triskel             


           Triskel        

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