TarotTruhe

bunte Magie
 
StartseiteStartseite  ImpressumImpressum  FAQFAQ  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Austausch | 
 

 Der Zirkel

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Vetch

avatar

Anzahl der Beiträge : 537
Anmeldedatum : 26.01.14

BeitragThema: Der Zirkel   Mo Jan 27, 2014 3:40 pm



ZIRKELSCHLIESSEN

Das Schließen des Zirkels dient dazu, sich im Hier&Jetzt zu verankern und eine geschütze, besondere Raum-Zeit-Blase in der Wirklichkeit zu definieren.

Alles klar. :D


Stelle fest, wo die Himmelsrichtungen liegen, Hier&Jetzt um dich herum.

Viel­­leicht besorgst du dir einen Kom­pass, oder du schaust in einen Stadtplan, auf Googlemäps oder in dein Schmartfon. Schau nach der Sonne, den Sternen, dem Mond; frage jemanden; gucke nach ner Kirche (die Türme sind meist im Westen), oder wo das Meer ist, oder der Berg, die Stadt, der Bahnhof, die Südstadt, der Ostpark, das Westend, der Nordfriedhof. Wo die Straßen lang führen, woher und wohin der Wind weht, der Fluss fließt, die Flugzeuge zum Flughafen oder die Vögel fliegen...

Wenn du in einem geschlossenen Raum bist: in welchen Himmelsrichtungen liegen die Wände, die Ecken?

Markiere die Himmelsrichtungen, indem du kleine passende Geschenke den Elementen zum Spielen hin­legst.
Beginne dabei im Osten. Dort kannst du z.B. eine Feder hinlegen, oder ein Messer.
In den Sü­den vielleicht eine Kerze oder Holz.
Eine Muschel, eine Wasserschale in den Westen.
Stei­ne, ein Stück Brot in den Norden.

Lasse dich von deiner Phantasie leiten. Sprich Sie jedes Mal ein paar freund­liche Wor­te, wenn du die Ge­schenke hinlegst. Zum Beispiel: "Sei gegrüßt Osten, Kraft des Früh­lings und der Luft! Kläre meinen Kopf und schenke mir Weitsicht und Ideen!" Formuliere ähnlich passende Sätze für die anderen Himmelsrichtungen.

Kommst du dir blöd vor, wenn du sowas laut aus­sprichst? Dann wähle Sätze, die dir liegen.
Du kommst dir immer noch blöd vor, wenn du laut die Elemente einlädst? Dann hast du was zum Üben. :)

Deine eigenen, laut ausgesprochenen Worte werden eine ganz andere und viel stärkere Wir­kung auf dich selbst haben, als Ge­danken, die du stumm im Hirn formulierst. Pro­biere es aus!

Bei aller ritueller Magie geht es meiner Meinung um nichts anderes, als sich selbst in der Wirklichkeit (und damit im Uni­ver­sum) zu verankern, und zwar bis in die letzte Zelle. Das klingt vielleicht simpel und überhaupt nicht magisch, ist aber in Wirklichkeit oft knifflig.
Und wenn es hinhaut, sind die Ergebnisse ganz er­staun­lich.
Der Trick beim Anrufen ist, "vom Herzen zu spre­chen". Pompöse Beschwö­rungsformeln sind wir­kungs­los, wenn du sie peinlich findest. Dann lieber ein lockeres "Hi und hallo Osten!"
Mit so was habe ich angefangen, und für mich selbst wars gut genug. dem Osten hats auch gepasst. :)

Ein anderer bewährter Trick ist, zu parodieren. Stell dir vor, du wärst der Kanzler der obermagischen Hexeruniversität, in vollem Ornat, und lass deine Stimme dröhnen. Je pompöser und alberner, desto besser.

Sowas trainiert.

Wenn andere dabei sind, wähle ich inzwischen meist feier­lichere Wor­te, um möglichst blödes Ge­lächter zu ver­hindern und die Stimmung auf einem konzentrierten Level zu halten.

Verabschiede dich unbedingt (laut) von jedem Ele­ment, wenn du den als Zirkel definierten Raum verlässt. Fange dabei im Nor­den an und enden im Osten.

So schaffst und löst du den Zirkel.



Solch einen Zirkel kannst du immer um dich ziehen, bevor du magisch arbeitest.
Es ist eine Grundregel in der magischen Tradition, dass jeder gezogene Zirkel nach dem Ritual wieder gelöst wird. Es gehört sich so. 8)


Nach oben Nach unten
 
Der Zirkel
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
TarotTruhe :: Tarot :: Das Tuch unter den Karten-
Gehe zu: